Ermunterung zum Mitmachen – Der Asylkompass Alfter führt die Arbeit der freiwilligen Helfer überkonfessionell zusammen.

… so berichtet Ilse Mohr vom General-Anzeiger Bonn in der heutigen Ausgabe des GA über die Infoveranstaltung von Asylkompass-Alfter am 29.9.2015. Über 300 Bürgerinnen und Bürger, die mehr über die Arbeit von Asylkompass erfahren wollten, drängelten sich im katholischen Pfarrzentrum Oedekoven, selbst draußen auf den Treppenstufen saßen Interessierte und viele fanden keinen Parkplatz, kamen zu spät und mussten sich mit einem Stehplatz im Eingangsbereich begnügen. Die ehrenamtliche Koordinatorin von Asylkompass Alfter, Monika Rudeloff, führte durch die Veranstaltung, gab einen Überblick über die Struktur von Asylkompass und ermunterte zum Mitmachen: „Wir haben nicht immer von Anfang einen Plan, es gibt noch kein Patentrezept. Ich finde den Satz von unserem Bundespräsidenten Joachim Gauck anlässlich der Auftaktveranstaltung zur interkulturellen Woche „Wir wollen alle helfen und unser Herz ist weit, doch unsere Möglichkeiten sind endlich.“, sehr zutreffend für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit vor Ort. Für uns freiwilligen Helferinnen und Helfer bedeutet dies, dass wir alle Kräfte bündeln, aber auch schonen und Doppelarbeit vermeiden müssen. Asylkompass ist ein Prozess, der gemeinsam mit allen Akteuren ein Ziel – nämlich die Integration der Schutzsuchenden – verfolgt. Dabei dürfen wir aber nicht nur fördern, sondern auch fordern!“

Die ökumenische Vernetzungsplattform wurde mit Unterstützung von Karl Aouane von der Bornheimer Designagentur Schaffenskraft und Spenden des Vereins „Rückenwind Alfter-Bornheim“ eingerichtet. Auf ihr finden sich viele Informationen über Aktuelles, Netzwerkpartner und nützliche Links und Downloads. Sie stellt auch einen Fragebogen bereit, mit dem an ehrenamtlichen Hilfsangeboten Interessierte ihre Unterstützung anbieten können. Es gibt schon über 50 Rückläufer, die derzeit ausgewertet werden. Angebote über Sachspenden werden über die Facebookgruppe „Asylkompass Alfter“, die aktuell 165 Mitglieder hat, verbreitet. Asylkompass arbeitet dabei eng mit der Gemeindeverwaltung zusammen, die über den aktuellen Bedarf auf ihrer Homepage www.alfter.de unter der Rubrik „Zufluchtsuchende“ informiert.

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